16.07.2018

Attraktivität der Innenstädte

Der Handelsverband fordert von der Politik in Sachen attraktive Innnenstädte:

  • Die Zukunft der Innenstädte durch konsequente Anwendung und Weiterentwicklung der gegebenen Planungs- und Ordnungsinstrumente nachhaltig zu sichern und für ausgeglichene Chancen im Wettbewerb mit peripheren Lagen zu sorgen. Dazu müssen Einzelhandelskonzepte erstellt oder fortgeschrieben werden, um Ansiedlungsvorhaben optimal in das städtische Gefüge einordnen zu können. ( Kommunen)
  • Vorschriften zum Denkmalschutz in der Innenstadt verhältnismäßig und wirtschaftsfreundlich anzuwenden. (Kommunen)
  • Bei Ansiedlungsvorhaben, vor allem im Bereich großflächigen Einzelhandels, die interkommunale Abstimmung einzuhalten. (Kommunen)
  • Sich aktiv an der Zusammenlegung von Flächen in den Innenstädten zu beteiligen, um dort die für einen wirtschaftlichen Betrieb notwendigen Flächengrößen anbieten zu können. (Kommunen)
  • Die kommunalen Bebauungspläne auf den neuesten Stand nach geltender Baunutzungsverordnung 1990/1993 zu bringen. Es sollte in Erwägung gezogen werden, städtebauliche Fördermittel nicht an Kommunen auszuzahlen, die ihre Bebauungspläne nicht auf den neuesten Stand nach geltender Baunutzungsverordnung 1990/1993 bringen. (Kommunen)
  • Alles zu tun, um Leerstand zu vermeiden und Nutzungskonzepte zu entwickeln. (Alle politisch Verantwortlichen)
  • Die Interessen des Handels in die Entscheidungen über Umwelt- und Lärmvorschriften gleichberechtigt einfließen zu lassen. (Alle Verantwortliche)
  • Kleinere und mittlere Unternehmen stärker im Fokus ihrer Planung zu haben. (Alle Verantwortliche)
  • Ablösebeträge für Stellplätze abzubauen und nicht zur Aufbesserung der kommunalen Finanzen zu nutzen.  (Alle politisch Verantwortlichen)
  • Ausreichende Parkmöglichkeiten zu akzeptablen Preisen. Nicht für jeden ist der ÖPNV eine realistische Alternative. (Alle politisch Verantwortlichen)
  • Die Digitalisierung als Chance zu ergreifen und alles dafür zu tun, damit überall on- und offline Angebote verbunden werden können. Dazu bedarf es einer Anpassung der hierfür benötigten Begleitinfrastruktur - wie z.B. die zur Verfügungsstellung von WLAN und Breitband, der Einführung von neuem Mobilitätsangebot. (Alle politisch Verantwortlichen)
  • Alles zu tun, um die Nahversorgung in Stadtteilen, Quartierszentren sowie im ländlichen Raum zu erhalten und zu sichern. (Alle politisch Verantwortlichen)
  • Keine Fahrverbote für den notwendigen Liefer- und Kundenverkehr des Handels zuzulassen, wenn diese erkennbar wirkungslos und unsinnig sind. (Alle politisch Verantwortlichen)
  • Die Erreichbarkeit der Innenstädte bei einem Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs auch für den Individualverkehr sicherzustellen. (Alle politisch Verantwortlichen)
  • Ungebremstes investitionsgetriebenes Verkaufsflächenwachstum zu unterbinden. (Alle politisch Verantwortlichen)

 

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