01.07.2018

Gleichberrechtigung

Der Handelsverband fordert die Landesregierung auf, auf den deutschen Gesetzgeber einzuwirken, sodass Gleichberechtigung im Handel, insbesondere vor dem Hintergrund des Zusammenwachsens von stationärem und Online-Handel, vorherrscht. Insbesondere sollten vom deutschen Gesetzgeber innerhalb der EU keine nationalen Sonderwege eröffnet werden.

 

Die Chancen, die sich durch die Digitalisierung eröffnen, sind fast grenzenlos. Umso wichtiger ist an dieser Stelle die Gleichberechtigung aller Marktteilnehmer, ganz egal ob Offline- oder Online-Händler.

Aus diesem Grund fordert der HBW:

  • Gleichbehandlung und Bewertung der Marktteilnehmer (On-/Offline-Händler) bei der Erhebung der Gewerbesteuer.
  • Keine unangemessene, finanzielle Bevorteilung von Online-Händler bei der Ansiedlung, dies gilt insbesondere bei Logistikflächen.
  • Wenn der Online-Handel immer größere Logistikflächen fordert und erhält, darf der Offline-Handel bei Ansiedlungsvorhaben nicht benachteiligt werden.
  • Ansiedlungspolitik mit Augenmaß anhand fundierter Zentren- und Märktekonzepte.
  • Zur Gewährleistung eines prosperierenden Handels sind Investitionen in Infrastruktur zwingend erforderlich.
  • Insbesondere in die verkehrstechnische Infrastruktur muss weiterhin viel investiert werden, sodass sich der Standort Baden-Württemberg weiterhin gegenüber dem Online-Handel behaupten kann.
  • Der Ausbau und die Förderung von Breitband und WLAN sind an dieser Stelle weitere zwingende Erfolgsfaktoren, die es zu berücksichtigen gilt.

 

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