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Juweliere

BVJ: Neue Grenze für Tafelgeschäfte beachten

Seit Jahresanfang gilt eine neue Obergrenze für den Bar-Verkauf von Gold, Silber und Platin in Barren- und Münzform. Die Schwelle für die Aufzeichnungspflicht (Personalien) sinkt für diese so genannten „Tafelgeschäfte“ von bislang 10.000 Euro auf jetzt 2.000 Euro. Der Handelsverband Juweliere (BVJ) weist darauf hin, dass der Handel mit Edelsteinen, Uhren und Schmuck (unabhängig vom Material) von der neuen Schwelle NICHT betroffen ist. Hier gilt weiterhin der Schwellenbetrag von 10.000 Euro. Auch der Verkauf per EC-Karte oder Kreditkarte ist nicht betroffen. Die Absenkung des Schwellenbetrages gilt nur für den BARGELD-Verkauf von Barren und Münzen (Gold, Silber, Platin). Im Rahmen der Identifizierung müssen bestimmte Daten erhoben und anhand gesetzlich vorgeschriebener gültiger Dokumente (Personalausweis, Reisepass) kontrolliert werden. Die erhobenen Angaben müssen mindestens 5 Jahre aufbewahrt werden. Vom Käufer abgefragt werden müssen:

-           Name (Nachname und mindestens ein Vorname)

-           Geburtsort und Geburtsdatum

-           Staatsangehörigkeit

-           Anschrift (keine Postfächer)

-           Art des Ausweises (z. B. Personalausweis oder Reisepass)

-           Ausweisnummer

-           Ausstellende Behörde

Alle Mitarbeiter müssen über die Identifizierungs-/Aufzeichnungspflicht informiert werden. Bieten Sie Ihren Kunden im gleichen Zug die Aufnahme in die Kundendatenbank mit entsprechenden Vorteilen an?

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BVJ: Inhorgenta Ticket-Codes für Mitglieder

Sie planen ihren diesjährigen Besuch der Inhorgenta Munich vom 14. bis 17. Februar in München und haben noch keine Eintrittskarte? Der Handelsverband Juweliere (BVJ) hat für Mitglieder auch für 2020 wieder ein (begrenztes) Freikartenkontingent. Interessenten erhalten auf Anfrage Ticket-Codes für Tageskarten, die sie vor Messebesuch online einlösen können. Mehr als lohnend, denn Tagestickets vor Ort kosten 50 Euro! Bestellung mit Adressangabe, Anzahl und Betreff „Inhorgenta-Tickets“ direkt beim BVJ unter bvj@einzelhandel-ev.de – so lange der Vorrat reicht.

Planet Tax Free: Mindestumsatz beim Tax-Free-Shopping

Nicht nur für den Schweizer Grenzverkehr wichtig: Zum Jahreswechsel traten Änderungen beim internationalen Tax-Free Shopping in Kraft. Der Gesetzgeber hat zum 01. Januar 2020 einen Mindestumsatz von 50,01 Euro für die Umsatzsteuerbefreiung für Ausfuhrlieferungen im nichtkommerziellen Reiseverkehr in Deutschland eingeführt (laut §6 Abs. 3a UStG). Die Mehrwertsteuerrückerstattung erfolgt ab dem 01. Januar 2020 ausschließlich ab einem Einkaufswert von 50,01 Euro. Wann die Händlerrechnung ausgestellt wurde, ist maßgebend dafür, ob der Mindestumsatz von 50,01 Euro anzuwenden ist. Wichtig: Innerhalb einer Händlerrechnung können Waren mit unterschiedlichen Steuersätzen zusammengerechnet werden, um einen Gesamtwert von 50,01 Euro zu erreichen.

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Inhorgenta: Neuer Messestand von BVJ, GZ und BVSU

Der Handelsverband Juweliere (BVJ) zeigt auch auf der diesjährigen Inhorgenta Munich vom 14. bis 17. Februar Flagge. Der Gemeinschaftsstand von der GZ Goldschmiede Zeitung des Hamburger Untitled Verlags, dem BVJ und dem Pforzheimer Bundesverband Schmuck + Uhren befindet sich im Eingang West mit der prominenten Standnummer EWE.01. Sie finden Ihren Verband nur wenige Meter hinter den Drehkreuzen links, auf dem Weg zur Halle B1. Der Gemeinschaftsstand ist wie in den Vorjahren ein zentraler Treff- und als Anlaufpunkt mit kompetenten Ansprechpartnern von Verlag und Verbänden.

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Swatch Group: Behörde gängelt Handel mit ETA-Werken

Mit harschen Tönen wehrt sich die Swatch Group gegen die Eingriffe der Schweizer Wettbewerbskommission (WEKO) in den Handel mit Uhrwerken der Swatch-Tochter ETA. Die WEKO wolle der ETA verbieten, „im Jahr 2020 mechanische Uhrwerke an Dritte zu liefern“. Die Behörde habe bislang ETA dazu verpflichtet, ihren Kunden Uhrwerke zu liefern - und wolle es jetzt untersagen. Der Schweizer Hersteller führt an, der Markt habe sich dramatisch verändert und ETA (rund 500.000 Werke im Jahr) habe bei mechanischen Uhrwerken schon lange keine marktführende Stellung mehr – Sellita (rund 1,2 Mio. Werke) sei mittlerweile marktbeherrschend. Swatch nennt das Vorgehen „unverständlich und inakzeptabel“, deshalb wolle man gerichtlich gegen die WEKO vorgehen und im Zweifel Schadenersatz fordern. Swatch-O-Ton: „Es stellt sich damit die Frage, ob das Sekretariat der WEKO beeinflussbar ist oder sogar unter Beeinflussung steht und ob es seine Entscheidungen noch völlig unabhängig trifft.“ Über eine Verlängerung der Lieferverpflichtung soll von der WEKO voraussichtlich im Sommer 2020 entschieden werden.

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Fortbildung: Neuer Fachwirt/in im E-Commerce gestartet

Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist der Startschuss für den neuen Fortbildungsberuf Fachwirt/in im E-Commerce gefallen. Der Fachwirt soll an den Erfolg des im vergangenen Jahr eingeführten neuen Ausbildungsberufes Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce anknüpfen. Die Handlungsbereiche der neuen Fortbildung reichen vom Entwickeln von Strategien für den E-Commerce, dem Gestalten von Prozessen im E-Commerce über die Analyse und Weiterentwicklung von Prozessen im E-Commerce bis hin zur Sicherstellung der Kommunikation und der Zusammenarbeit mit internen und externen Partnern. Sie wird, wie beispielsweise die Fortbildung zum Handelsfachwirt, der Niveau-Stufe sechs des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) zugeordnet werden und damit einem Bachelorabschluss gleichwertig sein. Die Verordnung für den neuen Fortbildungsberuf wurde federführend vom Handelsverband Deutschland (HDE) gemeinsam mit Sachverständigen aus den Betrieben und Bildungszentren erarbeitet. Das Bildungszentrum Kompass in Sachsen ist bereits im Sommer 2019 mit den Abiturientenprogrammen im E-Commerce gestartet, 2020 folgen die Akademie Handel in Bayern, das BZE in Niedersachsen und das BZT in Thüringen.

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Baselworld: Watch Lounge mit 15 unabhängigen Uhrenmarken

Über 15 unabhängige Uhrenmarken bilden auf der diesjährigen Baselworld die neue „Watch Lounge“. Die neue Plattform in Halle 1 Süd führt Uhrenmarken auf dem Messegelände zusammen, die bislang parallel zur Messe im Hotel ausgestellt hatten. Die Watch Lounge soll die bestehenden Ausstellungsbereiche Les Ateliers mit seinen unabhängigen Uhrmachern und die überarbeitete Watch Gallery mit ihrem Pool an jungen Marken sowie Startups ergänzen. Die Lounge soll facettenreich, hell und freundlich gestaltet werden.

 

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Inhorgenta Award: Anmeldeschluss am 21. Januar

Eine Bühne für Innovation, Kreativität und Designhighlights bietet bereits zum vierten Mal der Inhorgenta Award. Die renommierte Auszeichnung hat sich in der Schmuck- und Uhrenbranche fest etabliert. Bei der exklusiven Abendgala am 16. Februar 2020 in der BMW Welt in München stehen innovative Designkonzepte und handwerkliche Qualität im Mittelpunkt. Die Verleihung ist ein Saisonhighlight, nicht nur für die Branche, sondern auch für die prominenten Gäste sowie zahlreiche Medienvertreter. Neben der etablierten Kategorie „Public Choice – Best Piece of Jewelry“ wird erstmals der „Public Choice Award – Best Watch” ausgelobt. Die weiteren Kategorien: Fine Jewelry, Fashion Jewelry, Watch Design, Designer of the Year, Design Newcomer of the Year und Next Generation Retail. Eine Jury aus Experten und Meinungsführern bewertet die eingereichten Schmuckstücke und Uhren. Teilnahmeschluss für Bewerber ist der 21. Januar.

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Chrono24: Nachfrage nach „Pre-Owned“-Uhren steigt

Laut dem Marktplatzbetreiber Chrono24 stieg die Nachfrage bei gebrauchten Luxusuhren in 2019. Anhand der Daten aus mehr als 450.000 auf der Plattform angebotenen Uhren und einem Transaktionsvolumen von über 1,5 Milliarden Euro in 2019 habe man den Markt analysiert. Die drei beliebtesten Marken 2019 bei den Usern auf Chrono24 sind Rolex, Omega und Breitling. Am häufigsten wurden die Modelle Rolex Submariner, Rolex Datejust und Rolex GMT Master II angefragt. Die schlechte Verfügbarkeit von Marken wie Rolex, Audemars Piguet und Patek Philippe führe bei der großen Nachfrage zu weiter steigenden Preisen. So liege der Marktpreis der Rolex GMT Master II „Pepsi“ fast 100 % über dem offiziellen Preis des Herstellers. Der Marktpreis für die Royal Oak von Audemars Piguet liege aktuell ca. 60 % über der Preisempfehlung des Herstellers, die Patek Philippe Nautilus werde auf Chrono24 derzeit etwa 100 % über dem offiziellen Preis gehandelt. Das Preis-Segment 10.000 bis 25.000 Euro wächst auf der Plattform um ca. 19 %, der Bereich über 25.000 Euro sogar um 35 %.

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Tiffany: Finale Zustimmung zur Übernahme Anfang Februar

Tiffany & Co. lädt die Anteilseigner am 4. Februar in New York zu einer Versammlung, um final über die Übernahme des Unternehmens durch LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton zu entscheiden. Es gilt als sicher, dass das Gremium der Vorstandsempfehlung folgt und dem Angebot zustimmt. Am 24. November hatten Tiffany und LVMH verkündet, dass der Luxusgüterkonzern gemäß dem nachgebesserten Angebot den Juwelier für rund 14,7 Mrd. Euro übernimmt. Der Deal soll bis Mitte 2020 vollzogen werden. Tiffany unterhält rund 300 Einzelhandelsstandorte und beschäftigt 14.000 Mitarbeiter. Im Weihnachtsgeschäft (1. November bis 24. Dezember) konnte das Unternehmen den Nettoumsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1 bis 3 % steigern. Vor allem in China konnte man die Umsätze im zweistelligen Prozentbereich steigern.

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Messe München: Schweiz ist Partnerland der Inhorgenta

Die Schweiz ist offizielles Partnerland der Inhorgenta Munich 2020. Das Land präsentiert sich in München mit verschiedenen Angeboten rund um das Thema Uhren – Aussteller, Kultur, Geschichte und Kulinarik. Mit Ausstellern von Fortis über Frederique Constant, Guess, Maurice Lacroix und Meister bis hin zu Victorinox können sich die Messebesucher auf starke Schweizer Aussteller freuen. In der Uhrenhalle A1 befindet sich mit dem Salon Suisse das Zentrum des Partnerlandes.

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destatis: Einzelhandelsumsatz 2019 real 2,9 % höher als 2018

Der Einzelhandel in Deutschland hat im Jahr 2019 nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) real (preisbereinigt) zwischen 2,86 % und 3,01 % sowie nominal (nicht preisbereinigt) zwischen 3,38 % und 3,52 % mehr umgesetzt als im Jahr 2018. Diese Schätzungen basieren auf den Einzelhandelsumsätzen für die Monate Januar bis November 2019. Im November 2019 waren die Umsätze der Einzelhandelsunternehmen in Deutschland real 2,8 % und nominal 3,1 % höher als im Vorjahresmonat. Die Geschäfte waren im November 2018 und im Vorjahresmonat jeweils an 26 Verkaufstagen geöffnet. Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln stiegen die Umsätze im November 2019 im Vergleich zum Vorjahresmonat real um 2,7 % und nominal um 2,6 %. Das größte Umsatzplus mit real 6,5 % und nominal 5,2 % erzielte der Sonstige Einzelhandel (zum Beispiel Fahrräder, Bücher). Von Januar bis November 2019 setzte der deutsche Einzelhandel real 2,9 % und nominal 3,5 % mehr um als im Vorjahreszeitraum. Kalender- und saisonbereinigt war der Umsatz im November 2019 im Vergleich zum Oktober 2019 real und nominal um 2,1 % höher.

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Bain: Luxusgütermarkt wächst um 4 Prozent

Der weltweite Umsatz mit persönlichen Luxusgütern stieg laut der Studie „Worldwide Luxury Market Monitor“ von Bain & Company 2019 um 4 % auf 281 Mrd. Euro. Überdurchschnittlich stark nimmt der Umsatz mit Kreuzfahrten (plus 9 %), Autos (plus 7 %), Gourmet-Lebensmitteln (plus 6 %) und Privatjets sowie Yachten (plus 5 %) zu. Einen deutlichen Einbruch von 18 % verzeichnet dagegen der weltweite Kunsthandel. Bei den persönlichen Luxusgütern entwickelt sich besonders positiv das Geschäft mit Schuhen und Schmuck (jeweils plus 9 %) sowie Lederwaren (plus 7 %). Der Umsatz mit Uhren geht hingegen um 2 % zurück. Bis 2025 soll der Luxusgüter-Markt um etwa 3 bis 5 % jährlich zulegen – vorausgesetzt, dass die wirtschaftspolitischen Krisen wie der US-amerikanisch-chinesische Handelskonflikt oder die Auseinandersetzungen in Hongkong nicht eskalieren. Europa verzeichnet mit einem neuerlichen Plus von 1 % wieder einen leicht positiven Trend. Der Kontinent bleibt mit 88 Mrd. Euro 2019 der weltgrößte regionale Teilmarkt für Luxusgüter. Am besten schneiden Spanien und Großbritannien ab, etwas schwächer entwickelt sich der Konsum in Deutschland und Frankreich.

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Signet: Filialnetz-Straffung und Online-Investitionen

Der nach eigenen Angaben weltweit größte Einzelhändler mit Diamant-Schmuck Signet Jewelers hat den Umsatz im 3. Quartal (bis 02.11.2019) des laufenden Geschäftsjahres flächenbereinigt um 2,1 % gesteigert. Der Quartalsumsatz erreichte 1,19 Mrd. US-Dollar. Vor allem die Umsätze auf dem nordamerikanischen Heimatmarkt haben sich mit einem Plus von 2,9 % deutlich erholt. Der Online-Umsatz des Händlers stieg überproportional um 11,4 % auf 139 Mio. Dollar. Aufgelaufen liegen die Umsätze nach den ersten 3 Quartalen insgesamt jedoch noch 0,4 % hinter dem Vorjahresumsatz zurück. Der Einzelhändler mit rund 3.300 Einzelhandelsfilialen plant im laufenden Geschäftsjahr hohe Marketing- und E-Commerce-Investitionen sowie deutliche Kosteneinsparungen und Schließung von 150 Standorten ein.

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Chronext: Netz der „Abhol-Läden“ ausgeweitet

Mit mittlerweile 19 „Pick-up Lounges“ hat die Online-Plattform Chronext die Zahl der Abhol-Läden für Luxusuhren weiter ausgebaut. Der jüngste Standort eröffnet in der Maßschneiderei „Blandin & Delloye" in Paris. In den Geschäften und Shop-in-Shops bietet Chronext persönliche Beratung und die Abholung von im Onlineshop bestellten Uhren an. Aus Sicht des Online-Anbieters ergänzen sich stationärer Handel und E-Commerce an diversen Schnittstellen. In Deutschland hat Chronext Standorte in Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und auf Sylt. Kunden können sich bestellte Uhren in ihre Wunschfiliale liefern lassen.

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BVJ: Empfehlung zu Kassenzettel-Pflicht

Die Kassenbon-Pflicht seit dem 1. Januar ist Bürokratie pur und hat gute Chancen, zum Top-Aufreger des jungen Jahres zu werden. Der BVJ-Dachverband HDE hat zusammen mit den anderen Spitzenverbänden der Wirtschaft dem Bundesfinanzministerium ein gemeinsames Schreiben vorgelegt. Darin wird dargelegt, warum eine Bonausgabepflicht die Unternehmen übermäßig belastet und deshalb entfallen muss … Doch bis diese politischen Bemühungen (hoffentlich bald) zum Erfolg führen, gibt der Handelsverband Juweliere (BVJ) folgende Verhaltensempfehlung für Handelsunternehmer:

1. Ab 1. Januar 2020 muss in jedem Fall bei jedem Kaufvorgang ein Kassenbon an den Kunden ausgegeben werden.

2. Kassen müssen über eine elektronische Aufzeichnungsfunktion mit einer Technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) und eine automatische Bonausgabe verfügen. Kassen, die nicht über diese Technische Sicherheitseinrichtung verfügen, dürfen dank eines Nichtbeanstandungserlasses maximal bis zum 30. September 2020 ohne Nachrüstung weiterbetrieben werden.

3. Ab 1. Januar 2020 dürfen die Hersteller von Kassenbon-Thermopapier dem Einzelhandel kein Papier mehr verkaufen, das Bisphenol A enthält. Einzelhändler sollten sich beim Einkauf ihrer Kassenrollen eine entsprechende Zusicherung des Lieferanten geben lassen.

Wer Ärger vermeiden will, hält sich daran: Denn Abmahnvereine und Aufsichtsbehörden dürften an Kontrollen im Handel schon bald Geschmack finden.

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HDE: Verbraucherstimmung auf neuem Tiefstand

Die Verbraucherstimmung in Deutschland zeigt sich zu Beginn des neuen Jahres eher zurückhaltend. Das verdeutlicht das aktuelle HDE-Konsumbarometer, das im Januar einen neuen Tiefststand erreicht. Wesentliche Auslöser für die jüngste Eintrübung sind eine zurückgehende Anschaffungsneigung sowie sinkende Einkommenserwartungen der Konsumenten. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist weiterhin gut, allerdings zeigen sich immer mehr Verbraucher von Ankündigungen zum Stellenabbau bei großen Unternehmen beeindruckt. Die Verbraucherstimmung ist im Januar nach dem Weihnachtsgeschäft traditionell immer etwas gedämpfter. Denn nach den Ausgaben für die Weihnachtsgeschenke reduzieren die Kunden jedes Jahr zu Beginn ihre Ausgaben etwas. Insgesamt ist die Verbraucherstimmung weiterhin auf einem hohen Niveau, allerdings zeigt der Trend der letzten Monate nach unten. Auch wenn der private Konsum weiterhin der wichtigste Wachstumstreiber in Deutschland bleibt, sind von ihm damit in den nächsten Monaten keine starken Impulse zu erwarten.

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BVJ: EU-Urteil schafft Hinweispflicht bei Resturlaub

Neue Pflichten für Handelsunternehmer ergeben sich beim Thema „Verfall von Resturlaub“ durch den Europäischen Gerichtshof (C-619/16 und C-684/16) und das Bundesarbeitsgericht (BAG) vom 19.02.2019 (9 AZR 541/15 und 9 AZR 423/16). Der BVJ gibt folgende Handlungsempfehlung:

1. Der Arbeitgeber muss dem Arbeitnehmer zu Beginn des Kalenderjahres in Textform mitteilen, wie viele Arbeitstage Urlaub ihm im Kalenderjahr zustehen.

2. Der Arbeitgeber muss den Arbeitnehmer auffordern, seinen Jahresurlaub so rechtzeitig zu beantragen, dass er innerhalb des laufenden Urlaubsjahres genommen werden kann.

3. Der Arbeitgeber muss den Arbeitnehmer über die Konsequenzen belehren, die eintreten, wenn dieser den Urlaub nicht entsprechend der Aufforderung beantragt. Dabei reicht es in der Regel aus, wenn der Arbeitgeber darauf hinweist, dass der Urlaub grundsätzlich am Ende des Kalenderjahres verfällt, wenn der Arbeitnehmer in der Lage war, seinen Urlaub im Kalenderjahr zu nehmen, aber nicht beantragt.

Abstrakte Angaben etwa im Arbeitsvertrag, in einem Merkblatt oder in einer Kollektivvereinbarung reichen nicht aus. Der Arbeitnehmer muss einen konkreten individuellen Hinweis erhalten. Der BVJ weist darauf hin, dass sich die Rechtsprechung des BAG noch nicht gefestigt hat, sodass mit weiteren Anforderungen durch die Gerichte gerechnet werden muss. So gibt es derzeit bereits Stimmen, die einen zweiten Hinweis z.B. zu Beginn des letzten Quartals für erforderlich halten.

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Chrono24: Uhrenerkennung mit „Watch Scanner“ App

Mit der App „Watch Scanner“ hat Chrono24 eine Smartphone-Anwendung veröffentlicht, mit der eine Uhr mit nur einem Foto identifiziert werden soll. Die Software für iOS und Android-Handys vergleicht das Foto einer Uhr mit Hilfe von künstlicher Intelligenz mit ca. 15.000 Uhren aus der Datenbank der Online-Plattform und ermittelt so Modell und Hersteller. Selbst abfotografierte Darstellungen aus Magazinen oder von Bildschirmen sollen so erkannt werden. Eine Anbindung an den Onlinemarktplatz bzw. die Angebotssuche ist in die App integriert. Im Ergebnis werden laut Chrono24 knapp 15.000 verschiedene Uhrenmodelle zuverlässig erkannt. Der Watch Scanner soll durch die Nutzung der User weiter lernen und die Anzahl der bekannten Uhren dadurch kontinuierlich steigern.

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