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Schuhe, Mode und Textil

TW-Testclub: Zweites Umsatzplus in Folge

In der 32. Woche legten nach Angaben des TW-Testclubs die Umsätze im stationären Modehandel in im Durchschnitt um vier Prozent zu. Angesichts einer mit minus zwei Prozent relativ schwachen Vorlage zwar kein überragendes Ergebnis, aber immerhin setzt sich damit der gute Auftakt zu Monatsbeginn fort.

Die Kunden zog es dabei in erster Linie auf die Grüne Wiese, Modeanbieter dort konnten ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent steigern. An den Points of Sale in den Innenstädten fiel der Zuwachs mit drei Prozent deutlich geringer aus, wobei kleinere Städte mit bis zu 10.000 Einwohnern positiver abschnitten als größere Städte ab 100.000 Einwohnern.

Inventurdifferenzen im Textil- und Schuhhandel marginal gestiegen

Im Jahr 2018 haben sich die Inventurdifferenzen im Modehandel (inkl. Warenhäuser sowie Schuh- und Sportgeschäfte) gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Sie blieben bei 0,52 Prozent, bewertet zu Einkaufspreisen in Prozent vom Nettoumsatz. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung des Kölner EHI Retail Institutes, an der sich 35 Textil-, Schuh- und Warenhausunternehmen mit insgesamt mehr als 8.000 Geschäften beteiligten. Einzelheiten:

  • Innerhalb der Modebranche konnten sich die 15 teilnehmenden Unternehmen des Textilfachhandels (1.015 Niederlassungen mit durchschnittlich 175 qm Verkaufsfläche je Store, rund 60 Prozent Filialisten) über eine leichte Reduzierung der durchschnittlichen Inventurverluste von 0,57 auf 0,56 Prozent freuen - bei einer allerdings großen Bandbreite der einzelnen Ergebnisse.
  • Bei den sechs teilnehmenden Textilfachmarkt-Ketten (6.507 Niederlassungen mit durchschnittlich 465 qm Verkaufsfläche je Store) stieg die durchschnittliche Inventurdifferenz von 0,42 auf 0,45 Prozent.
  • Unverändert bei 0,53 Prozent blieb in 2018 die Inventurdifferenz der acht teilnehmenden Textilkaufhäuser und Warenhäuser (mit 239 Niederlassungen bei durchschnittlich 8.275 qm Verkaufsfläche).
  • Im Schuhfachhandel (sechs Filialisten mit zusammen 595 Filialen bei durchschnittlich 685 qm Verkaufsfläche je Store) blieb die Inventurdifferenz gegenüber 2017 unverändert bei 0,47 Prozent.

Bezogen auf die einzelnen Warengruppen (über alle Vertriebswege) zeigte sich folgendes Bild: Die mit Abstand höchsten Inventurdifferenzen gab es 2018 bei Leder bzw. Lederwaren mit 0,86 Prozent (EK-Wert in Prozent vom Nettoumsatz). Es folgen die HAKA mit 0,64 Prozent, die DOB mit 0,63 Prozent und die Wäsche mit 0,53 Prozent Inventurverlust. Am Ende rangieren Schuhe mit 0,52 Prozent vor der KIKO mit einem Wert von 0,46 Prozent.

Verursacher der Inventurdifferenzen sind nach Einschätzung der Umfrageteilnehmer im Bekleidungshandel zu knapp 60 Prozent die Kunden. Fast 20 Prozent werden den Mitarbeitern zugeschrieben und 16 Prozent sind Folgen organisatorischer Mängel.  Der Rest entfällt auf Lieferanten und Servicekräfte.

Bei den getroffenen Maßnahmen lag in 2019 die Mitarbeiterschulung mit einer Durchführungs-Quote von 97 Prozent ganz vorne in der Gunst der Modehändler. Überdurchschnittlich oft eingesetzt wurden zudem die Datenauswertung der Warenwirtschaft (84 Prozent), eine offene Kameraüberwachung (75 Prozent), eine Kassendatenauswertung (72 Prozent) sowie die Artikelsicherung (66 Prozent). Im Durchschnitt gab der Modefachhandel 0,42 Prozent vom Umsatz für die Diebstahlabwehr aus.

Kreditkarte: Oft zu hohe Disagios

Wenn der Umsatz stagniert, müssen die Kosten besonders unter die Lupe genommen werden. So zahlen immer noch viele Textil-, Schuh- und Lederwarenhändler zu hohe Kreditkarten-Disagios. Gemäß einer aktuellen EHI-Umfrage werden kleinen und mittleren Fachgeschäften (mit Kreditkarten-Volumina bis 100.000 Euro je Karte und Jahr) aktuell durchschnittliche Sätze bei VISA und Mastercard von 1,4 bis 1,8 Prozent in Rechnung gestellt. Selbst Disagios bis zu drei Prozent kommen noch vor.

Dabei lassen sich über die beim BTE angesiedelte European Fashion Group (EFG) in diesem Bereich leicht Kosten sparen. Über deren Kooperationspartner können Kreditkarten-Disagiosätze von 0,98 bis 1,25 Prozent, im Extremfall sogar 0,81 Prozent, für private Kreditkarten von Mastercard und VISA realisiert werden. Reduzierte Transaktionsgebühren und Terminalmieten sowie Informationen, wie solche Vereinbarungen am vorteilhaftesten zu gestalten sind, sind weitere geldwerte Vorteile. Gegenüber den o. g. „Normalwerten“ ist da schnell ein halber Prozentpunkt und mehr gespart, was bei einem Kreditkartenumsatz von z. B. 80.000 EUR einer Summe von rund 400 EUR entspricht. Das ist weit mehr als die überaus günstige EFG-Jahresgebühr.

Aktuelle Informationen über das gesamte EFG-Angebots-Spektrum, das zahlreiche Sonderkonditionen von EDV-Warenwirtschaft über Visual Merchandising bis hin zum Warenbezug (günstiger, gewichtsunabhängiger Paketbezug und –versand sowie Hängeversand) enthält, sind bei der EFG-Geschäftsstelle erhältlich. Alle Sonderkonditionen können gegen eine geringe Jahresgebühr genutzt werden. Weitere Informationen bei der EFG, Maria Bausch, Tel. 0221/921509-43, E-Mail: efg@bte.de oder im Internet unter www.efg-info.de.

BTE-Seminar „Kommunizieren wie ein Profi“ am 17. September 2019

Ein Top-Verkäufer, ein studierter Junior-Chef oder ein kompetenter Organisations-Fachmann ist noch lange kein guter Vorgesetzter. Wer den Schritt zur Führungskraft wagen will, benötigt weitergehende Kenntnisse und Fertigkeiten. Schließlich geht es dann nicht mehr nur um das Verkaufen oder Organisieren, sondern auch um „Führung“.

Die Aufgabe: Mit dem gleichen Geschick, mit dem bislang organisatorische Aufgaben gelöst oder Kunden beraten und begeistert wurden, müssen nun die Mitarbeiter motiviert, geführt und gelenkt werden. Dies ist problemlos zu bewerkstelligen, wenn man dabei nur einige grundsätzliche Regeln der Kommunikation beachtet, beherrscht und anwendet.

Welche das sind und wie sie angewendet werden, zeigt das BTE-Seminar „Kommunizieren wie ein Profi“ am 17. September 2019 in Köln. Führungstrainer Jens-Patrick Giesler, Inhaber von Giesler Training, zeigt auf,

  • wie man seine Kommunikationstechniken weiter verfeinert,
  • wie man aus sich und seinem Team das Beste herausholt und
  • wie einfach es sein kann, über sich hinauszuwachsen und ungeahnte Energien freizusetzen.  

Hinweis: Wegen der intensiven Themenbehandlung ist die Teilnehmerzahl auf rund 20 Teilnehmer begrenzt. Anmeldeschluss ist der 10. September 2019. Die Teilnehmergebühr beträgt für Mitglieder im Einzelhandelsverband 249 EUR, sonst 299 EUR pro Person, jeweils zzgl. MwSt. Weitere Informationen
und Anmeldung beim BTE, Alexandra Müller, Tel. 0221/921509-41, Fax -10, E-Mail: mueller@bte.de oder im Internet unter www.bte.de (Rubrik Veranstaltungen).