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Zweirad

Konjunktur

Zumeist wurde das erste Halbjahr mit einem nochmaligen Umsatzplus im zweistelligen Umsatzbereich abgeschlossen.
Bei weitestgehend stabilen Fahrradumsätzen konnten die E-Bikes weiter zulegen. Die Bedeutung des Weihnachtsgeschäftes
dürfte weiter abnehmen - dem Trend der letzten Jahre folgend.

Eindrücke nach der Eurobike & Eurobike Connect

Viele zufriedene Gesichter, gut gefüllte Auftragsbücher und ein voll belegtes Messegelände, das war die EUROBIKE 2019. Mit mehr als 1.400 Ausstellern, nahezu ebenso vielen Medienvertretern und mehr als 60.000 Besuchern konnte die Messe eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr erzielen. Mit Menschen aus 99 Nationen lag die internationale Beteiligung bei Ausstellern und Besuchern bei großartigen 59 Prozent. Auffallend stark war in diesem Jahr auch die Resonanz von Seiten der Medien und der Politik. Einmal mehr zeigt sich der enorme Bedarf an neuen Mobilitätslösungen, denn der Markt ist in Bewegung und gewinnt an Geschwindigkeit. Diese Dynamik, eine echte Aufbruchsstimmung, war spürbar und auch qualitativ konnte die EUROBIKE wieder überzeugen. Auch viele der Newcomer sind etablierte Unternehmen aus dem Technologiesegment, die ihre Sicht auf den aktuellen Megatrend Mobilität eingebracht haben.

Übrigens: der Termin für die nächste EUROBIKE am Bodensee: 2. – 5. September 2020

Definitiv hat die EUROBIKE 2019 als weltweite Leitmesse Nr. 1 wieder einen einmaligen Marktüberblick geliefert.
Das will die Messe jetzt auch digital umsetzen. Schon bei der BIKE BIZ REVOLUTION und während der Messe war die Vorstellung von EUROBIKE CONNECT, der ersten digitalen Business-Plattform für die Bike- und Mobilitätsbranche ein Highlight. Ausstellern und Fachbesuchern beste Geschäftsmöglichkeiten bieten, das ist unser Anliegen als Messeveranstalter – auch über die Messe hinaus.
Mit EUROBIKE CONNECT ging am 15. Oktober 2019 das erste Business-Netzwerk für die Bike- und Mobilitätsbranche an den Start. An 365 Tagen im Jahr ermöglicht es den Markt weltweit zu vernetzen und Geschäftsbeziehungen zu knüpfen. Sie können gezielt Unternehmen und Produkte finden, vergleichen und über ein Matching-Prinzip zielführend weiter filtern, relevante Kontakte aufbauen und pflegen. Jeder Marktteilnehmer wie Zulieferer, Hersteller, Händler oder andere Fahrradinteressierte, kann sich ein kostenloses Nutzerprofil anlegen oder ein Unternehmensprofil erwerben.
EUROBIKE CONNECT schafft Transparenz im Markt, Angebote werden weltweit vergleichbar und Ressourcen und
Unternehmen sind auffindbar. Interessenten können ganz einfach Kontakt aufnehmen.

Internetseite

VDZ - Mitgliederversammlung & Vorstandssitzung 2019

Am 6. September, während der diesjährigen Eurobike in Frierichshafen, wurde die Vorstandssitzung sowie die Mitgliederversammlung des VDZ durchgeführt. Neben den Regularien standen u.a. folgende Themen zur Diskussion:
Entwicklung der Messelandschaft, Aktuelle Branchenentwicklung, Fachkräftemangel, Problematik bzgl. getunter E-Bikes

VDZ unterstützt die VSF Pilot-Kampagne zur Gewinnung von Auszubildenden und Fachkräften in der Fahrradbranche

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass es während der Vorstandssitzung am 6. September 2019 auf der Eurobike einen einstimmigen Beschluss gab, dass der VDZ die Pilot-Kampagne zur Gewinnung von Auszubildenden und Fachkräften finanziell unterstützen wird.
Seit Jahren ist das Thema Fachkräftemangel in aller Munde und auch in der Fahrradbranche ein erhebliches Problem.
Deshalb wird der VSF nun initiativ und startet eine Kampagne, die zum Ziel hat, Auszubildende und Quereinsteiger für das vielfältige Tätigkeitsfeld in der Branche zu gewinnen.

Weitere Informationen

ZEG Vorstandsbrief zur falschen Berichterstattung über die Kettler Insolvenz

Wir erhielten eine Pressemitteilung der Kettler-Alu-Rad GmbH bezüglich der falschen Berichterstattung in den Medien. Im Anhang dieses Rundschreibens finden Sie den kompletten Vorstandsbrief der ZEG vom 15. Oktober 2019. Thematisiert wird die Problematik der „falschen, bzw. irreführenden“ Berichterstattung zur Insolvenz des Kettcar-Hersteller Kettler, bzw. der Kettler Freizeit GmbH.

Die Kettler Alu-Rad GmbH ist von dieser Insolvenz nicht betroffen!

HDE: Vor Anhörung im Deutschen Bundestag - Gesetzesentwurf bringt großen Fortschritt im Kampf gegen Abmahnmissbrauch

Vor der Expertenanhörung am 23.10.2019 im Deutschen Bundestag zur Bekämpfung des Abmahnmissbrauchs betont der Handelsverband Deutschland (HDE), dass der aktuelle Gesetzesentwurf aus Sicht des Handels einen großen Schritt nach vorne darstellt.
Das Gesetz soll sicherstellen, dass es für unseriöse Rechtsanwälte und Verbände künftig schwieriger wird, Abmahnungen
und Unterlassungsklagen als Haupteinnahmequelle zur eigenen Finanzierung zu nutzen.
„Nach über zehn Jahren Debatte soll der Abmahnmissbrauch nun offenbar ernsthaft eingedämmt werden. Das vorgesehene Gesetz könnte dabei zu einem Durchbruch führen, auch wenn nicht alle Fehlentwicklungen beseitigt werden“, so HDE-Rechtsexperte Peter Schröder. Positiv sei insbesondere die geplante Streichung des „fliegenden Gerichtsstands“. Diese Änderung verhindert, dass sich der Abmahner das zuständige Gericht aussuchen kann.

Das sorgt im Ergebnis für mehr Waffengleichheit zwischen Abmahner und Abgemahnten im Prozess. „Für unseriöse
Rechtsanwälte und Verbände, die die Möglichkeit von Abmahnungen und Unterlassungsklagen ausschließlich nutzen, um Gebühren und Aufwendungsersatzansprüche zu generieren und denen es dabei nicht um die Durchsetzung des geltenden Rechts und lauteren geschäftlichen Handelns geht, wird das Leben in Zukunft deutlich schwerer“, so Schröder weiter.
Doch in zwei Punkten sieht der HDE-Experte noch Nachbesserungsbedarf: Zum einen sei es unnötig, eine neue Klagebefugnis für Gewerkschaften einzuführen. Denn die Kernthemen der Arbeitnehmervertretungen wie arbeits- und
sozialrechtliche Bestimmungen seien keine abmahnfähigen Marktverhaltensregeln. Außerdem fordert der HDE eine
ausdrückliche Klarstellung, dass Abmahnungen nach dem Lauterkeitsrecht bei Verstößen gegen die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nicht in Betracht kommen.

Das würde für die Unternehmen, die durch die Neuregelungen der DSGVO zu Recht erheblich verunsichert sind, Rechtsklarheit schaffen.
Darüber hinaus schlägt der HDE vor, die Wirksamkeit des Gesetzes nach fünf Jahren zu evaluieren und gegebenenfalls
fortbestehende praktische Defizite dann mit einer weiteren Novelle zu beseitigen.

HDE: Gesetz zu beruflicher Bildung im Bundestag

HDE warnt vor Verwirrung bei Einführung neuer Fortbildungsbezeichnungen und vor Mehrbelastung der Betriebe

Vor der Verabschiedung des Gesetzes zur Modernisierung und Stärkung der beruflichen Bildung (BBiMoG) im Bundestag
warnt der Handelsverband Deutschland (HDE) erneut davor, dass die Einführung der geplanten Bezeichnungen
„Bachelor Professional“ oder „Master Professional“ für Fortbildungsberufe zu Verwirrung führen wird. Zudem drohten Mehrkosten für die Betriebe durch reistellungen aller Auszubildenden an Berufsschultagen und durch bezahlte Freistellungen von Prüfern. „Die neuen Bezeichnungen sind irreführend, erhöhen keinesfalls die Attraktivität der beruflichen Bildung und stellen ohne Not die bisherigen etablierten Fortbildungsbezeichnungen in Frage“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Verwechslungsgefahr mit akademischen Abschlüssen sei zu groß und die erufsorientierung werde deutlich erschwert.

Der HDE hatte deshalb den Deutschen Bundestag bereits in der Sachverständigenanhörung in der vergangenen Woche und durch ein gemeinsames Positionspapier mit anderen Verbänden gebeten, die Pläne fallen zu lassen. Zudem wehrt sich der HDE gegen kurzfristig im Bundestag eingebrachte Änderungen durch die Fraktionen der CDU/CSU und der SPD,
die zu einer deutlichen Mehrbelastung der ausbildenden Unternehmen führen. Darin sind etwa Freistellungen von
volljährigen Auszubildenden nach dem Berufsschulunterricht und von ehrenamtlichen Prüfenden vorgesehen sowie die Übernahme der Kosten von Unterrichtsmaterialien. „Das ist eine klare Schwächung für die berufliche Bildung. Betriebe, die ausbilden, sollten nicht noch finanziell dafür bestraf t werden“, so Genth weiter. Zudem seien die Vorschläge derart kurzfristig vorgelegt worden, dass es bisher keine Abschätzung über die finanziellen Folgen für die Betriebe gebe. „Das Vorhaben ist ganz offensichtlich nicht durchdacht und die Auswirkungen für die Unternehmen werden nicht berücksichtigt“, so Genth. Es bleibe zu hoffen, dass der Bundesrat den schädlichen Schnellschuss noch stoppe.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) ist die Spitzenorganisation des deutschen Einzelhandels. Insgesamt erwirtschaften in Deutschland 300.000 Einzelhandelsunternehmen mit drei Millionen Beschäftigten an 450.000 Standorten
einen Umsatz von über 500 Milliarden Euro jährlich.

HDE: Chaotische Zustände für Kunden und Banking Apps

Vergangene Woche wurde Ursula von der Leyen als neue EU-Kommissionspräsidentin gewählt. Wir gratulieren!
Neben Klimaschutz steht die Digitalisierung ganz oben auf ihrer Agenda. Aber was bedeutet das konkret für die
Digitalwirtschaft und Netzpolitik?

Internetseite

HDE: Studie - Deutsche haben noch immer Bedenken, mit dem Handy bezahlen

2018 haben nur 5 Prozent mit dem Handy bezahlt. Es gibt viele deutsche Skeptiker, diese sind klar in der Mehrheit und können laut einer Studie nicht so einfach umgestimmt werden. Gründe dafür könnten persönliche Datenübertragungen an große IT-Konzerne sein, die Deutsche davon abhalten, elektronisch zu bezahlen.

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