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Zweirad

Konjunktur

Unsere Gespräche mit den Händlern haben ergeben, daß die Kunden bereits Interesse an neuen Fahrradmodellen
zeigen und sehnsüchtig auf den Saisonstart warten. Geweckt wird diese Nachfrage auch stark durch die Sozialen
Medien, auch wenn die betreffenden Modelle teils noch garnicht lieferbar sind. Tendenziell ist im Moment das Interesse
und die Nachfrage somit auf dem sehr guten Niveau von 2018 und positiv für die Fahrradbranche. Man könnte
mehr als zufrieden sein, wenn das Jahr 2019 auf dem Niveau 2018 verlaufen wird. Wie jedes Jahr sind die Monate
Januar und Februar „traditionell“ bzgl. des Abverkaufs eher als „ruhig“ zu bezeichnen. Bleibt abzuwarten wann die
Saison startet, aber auch das ist wie jedes Jahr stark wetterabhängig...
Nutzen Sie also die verbleibene Zeit um sich gut auf die kommende Saison vorzubereiten!

HDE-Konjunkturumfrage

Auch in diesem Frühjahr führt der HDE eine Konjunkturumfrage zur konjunkturellen Entwicklung und zu anderen einzelhandelsrelevanten
Themen durch. Die Befragung erfolgt ausschließlich über einen Online-Fragebogen (Teilnahmeschluss
28.02.), der über den folgenden Link aufgerufen werden kann:
Eine anonyme, wichtige und interessante Auswertung auch für die Zweiradbranche!

Konjunkturumfrage

Wir begrüßen ein neues Fördermitglied im VDZ

Unternehmens Portrait SILCA
Der Bedarf an Nachschlüsseln steigt stetig an und bietet Ihnen interessante Margen bei geringem Aufwand bzw. minimalem
Platzbedarf. Ebenso runden Sie den Service für Ihre Kunden ab, so dass Sie diese nicht an andere Firmen
(Schlüsseldienste) für die notwendigen Nachschlüssel verweisen müssen: „Alles aus einer Hand“
Die Firma Silca ist Marktführer im Bereich Schlüsselfräsmaschinen und Schlüsselrohlinge und unterstützt Sie dabei
gerne mit seinem flächendeckenden Vertriebsnetz. Die deutsche GmbH wurde 1986 gegründet und ist seit 1993 in
Velbert, der Stadt der Schlüssel, Schlösser und Beschläge ansässig. Silca ist in Deutschland Partner von mehr als 4.000
Kunden. Seit 2001 gehört das Unternehmen Silca zur weltweit agierenden dormakaba Gruppe. In den letzten Jahren
investierte Silca stark in technologische Forschung und Entwicklung, mit dem besonderen Focus auf der Funktionalität
der Schlüsselfräsmaschinen, speziell im Bereich Transpondertechnologie. Heute steht die Marke Silca weltweit für
technologische Innovation und bietet ihren Kunden höchsten Qualitätsstandard.

EU-Pläne für neue Garantievorgaben überfordern Handel

Kritisch sieht der Handelsverband Deutschland (HDE) Beschlüsse des EU-Ministerrats für eine Ausweitung der Garantieleistungen
des Handels. „Die Händler sind schlicht überfordert, wenn sie für alle Waren, die sie verkaufen, künftig
regelmäßig Updates zur Verfügung stellen sollen. Und auch die Garantie einer bestimmten Lebensdauer für die verkauften
Produkte geht über das hinaus, was die Händler leisten können“, so HDE-Experte Peter Schröder. Bisher haftet
der Händler für die Übergabe eines einwandfreien Produkts, für die Haltbarkeit garantiert der Hersteller häufig auf
freiwilliger Basis. Und dabei sollte es aus Sicht des HDE auch bleiben. Denn die geforderten Updates kann der Händler
kaum selbst her- und bereitstellen, die praktische Abwicklung würde ihn angesichts der vielen tausend Produkte im
Sortiment außerdem überfordern. Zudem würde die geplante Verpflichtung zur Garantie einer bestimmten Lebensdauer
in der Praxis zu erheblichen Rechtsunsicherheiten führen. „Angesichts der unklaren Vorgaben ist da der Streit
zwischen Käufer und Verkäufer, ob ein defektes Produkt eine unzureichende Lebensdauer hat, vorprogrammiert“, so
Schröder. Die vertragsgemäße Lebensdauer soll nach EU-Vorstellungen in einem komplexen Verfahren unter Berücksichtigung
ähnlicher Waren, spezifischer Beschaffenheit, Preis und der Intensität bzw. Häufigkeit der Verwendung
ermittelt werden. Schröder: „Das ist in der Praxis nicht umsetzbar.“ Der HDE fordert den europäischen Gesetzgeber
deshalb auf, auf Updateverpflichtungen und Lebensdauergarantien zu verzichten. Wenn überhaupt, könnten nur die
Hersteller solche weitgehenden Rechtspflichten erfüllen.

Kauf auf Raten online und offline

Im Elektronikhandel längst etabliert, hält die Zahlweise Ratenkauf inzwischen in vielen Segmenten des Einzelhandels
Einzug – online und offline. Fast der gesamte Abschluss läuft automatisch über Mobile Devices. Eine Bonitätsprüfung
während des Zahlprozesses verspricht dabei einen schnellen Check-out.
Siehe nähere Informationen des EHI

Informationen

HDE-Konsumbarometer auf neuem Tiefststand

Verbraucherstimmung trübt sich ein!
Zum Jahresauftakt sinkt die Verbraucherstimmung auf ihr niedrigstes Niveau seit dem Start des HDE-Konsumbarometers
im Oktober 2016. Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert von der Politik deshalb ein klares und
schnelles Signal für eine Entlastung der Verbraucher.
„Das HDE-Konsumbarometer zeigt, dass sich die Stimmung der Verbraucher im Vergleich zum Vormonat verschlechtert
hat. Und auch im Vorjahresvergleich schneidet der Januar 2019 nicht gut ab“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan
Genth. Das HDE-Konsumbarometer liegt seit dem 2. Quartal 2018 jeweils unter dem Niveau des Vorjahres.
Der HDE fordert deshalb überzeugende und rasche Maßnahmen zur Entlastung der Verbraucher, um die gute Binnenkonjunktur
auf Dauer zu stärken. „Die Binnenkonjunktur braucht positive Impulse. Gerade kleine und mittlere Einkommen
sollten deutlich entlastet werden“, so Genth weiter. Als Zeichen der Verlässlichkeit von Politik sei es außerdem
wichtig, den Solidaritätszuschlag - so wie ursprünglich zugesagt - zu streichen oder zumindest abzubauen.
Neben der Verbraucherstimmung kühlt sich auch die Stimmung der Unternehmen ab und die Konjunkturprognosen
sinken. Während die zurückgehenden Erwartungen in den letzten beiden Monaten noch von einer steigenden bzw.
stabilen Anschaffungsneigung vor dem Weihnachtsfest kompensiert wurden, ist dies zu Anfang des Jahres 2019 nun
nicht mehr zu erwarten. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wird weiterhin von einigen geopolitischen
Risiken geprägt. Dabei stehen die Handelskonflikte mit den USA im Mittelpunkt. Aber auch von der immer noch
nicht abschließend geklärten Umsetzung des Brexit gehen Unsicherheiten aus.
Das HDE-Konsumbarometer erscheint monatlich und basiert auf einer Umfrage unter 2.000 Personen zur Anschaffungsneigung,
Sparneigung, finanziellen Situation und anderen konsumrelevanten Faktoren. Es bildet nicht das aktuelle
Verbraucherverhalten ab, sondern die erwartete Stimmung in den kommenden drei Monaten.
Weitere Informationen zum Thema unter: https://www.einzelhandel.de/konsumbarometer

Informationen

Zukunft des Einkaufens: Muss ich auf einem Online Marktplatz vertreten sein?

Lokale Online-Initiativen in Deutschland gibt es in nahezu jeder größeren Stadt zumeist in Form eines Online Marktplatzes
für stationäre Einzelhändler. Dieser ist entweder noch aktiv oder aufgrund zu geringer Besucherzahlen auch
wieder geschlossen. „Einige stationäre Einzelhändler werden sich nun die Frage stellen, ob es sinnvoll ist, sich und
sein Sortiment auf einer lokalen Plattform zu präsentieren. Sofern das Stadtmarketing oder ein anderer städtischer
Anbieter eine derartige lokale Initiative anbietet, macht es durchaus Sinn, die Vor- und Nachteile abzuwägen. Zuerst ist
es ein Unterschied, ob bei der lokalen Initiative nur eine Art Online-Präsentation ohne Shop-Funktionalität oder eine
Warenpräsentation mit Shop-Funktionalität angeboten wird, die das Vorhandensein eines Warenwirtschaftssystems
voraussetzt. Es kommt darüber hinaus immer auf den Einzelhändler an, ob er die gemeinschaftliche Infrastruktur als
A) zusätzliches (Online-)Schaufenster oder B) erweiterten Absatzkanal nutzen möchte. Des Weiteren muss der Einzelhändler
für sich entscheiden, wie hoch der zusätzliche Aufwand ist. Dies ist davon abhängig, ob er sich einmalig mit
einer Kurzbeschreibung und seinem Sortiment auf der Plattform präsentiert (A) oder regelmäßig neue Waren hochladen
muss und die Kaufabwicklung sowie den Warenversand zeitlich aufwenden kann (B).“ Erhalten Sie einen Überblick
zum Thema Online Marktplätze im vollständigen Artikel.

Artikel

Neue Geringfügigkeits-Richtlinien ab 01.01.2019

Den Geringfügigkeits-Richtlinien entnehmen Arbeitgeber, wie sie einen 450-Euro-Job oder kurzfristigen Minijob versicherungsrechtlich
beurteilen, ihn melden und in welchem Fall sie Pauschalbeiträge zahlen müssen. Mehr Informationen
gibt es u.a. hier.

Informationen

Berechnung der 44 EUR-Freigrenze bei Sachbezügen

BFH 06.06.2018 – VI R 32/16: Üblicher Endpreis ist der Endverbraucherpreis und damit der im Allgemeinen Geschäftsverkehr
von Letztverbrauchern für identische bzw. gleichartige Waren tatsächlich gezahlte günstigste Einzelhandelspreis
am Markt. Liefert der Arbeitgeber die Ware in die Wohnung des Arbeitnehmers, liegt eine zusätzliche Leistung
des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer vor. Der Vorteil hieraus ist in die Berechnung der Freigrenze von 44 EUR einzubeziehen.
Entsprechendes gilt, wenn der günstigste Einzelhandelspreis des Sachbezugs am Markt im Versand- oder
Onlinehandel gefunden wird. Ist der Versand dort als eigenständige Leistung ausgewiesen und nicht bereits im Einzelhandelsverkaufspreis
und damit im Endpreis enthalten, tritt der geldwerte Vorteil aus der Lieferung „nach Hause“ bei
der Berechnung der Freigrenze von 44 EUR zum Warenwert hinzu.