Newsletter
Lebensmittel

Projekt „Fischbestände online“ um 3 Jahre verlängert – Handel und Industrie setzen Einsatz für bestandserhaltende Fischerei fort

m Februar dieses Jahres ist das Projekt „Fischbestände online“ um drei Jahre verlängert worden. Die Datenbank dokumentiert die Situation kommerziell genutzter und besonders für den deutschen Markt relevanter Seefischbestände. Sie enthält aktuell Informationen zu rund 180 Fischbestände aus weltweit über 30 Fischarten. Für 76 Bestände gibt es zudem sehr ausführliche Datenblätter. Mit der Projektverlängerung kann die Datenbank bis 2022 weiter ausgebaut werden.

„Fischbestände online“ ist eine Initiative des Lebensmittelhandels und der Fischwirtschaft. Die Datenbank ist eine Maßnahme von Handel und Industrie zur Förderung einer bestandserhaltenden Fischerei. Ihr Zweck ist es, allgemein verständliche Informationen über den Zustand von Seefischbeständen zentral zu erfassen. Die Daten werden vom Johann Heinrich von Thünen-Institut gesammelt und in der Regel jährlich aktualisiert.

Einen ausführlichen Beitrag zum Thema finden Sie hier. Er erscheint ebenfalls in Ausgabe 4 der Fachzeitschrift „Lebensmittel Praxis“ am 15. März dieses Jahres.

 

Lebensmittelverluste mit Augenmaß reduzieren

Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVLH) begrüßt die Strategie der Bundesregierung zur Reduzierung von Lebensmittelverlusten.

Der Lebensmittelhandel beteiligt sich auf Verbands- und Unternehmensebene aktiv und mit Augenmaß an der Strategieumsetzung. Bei ihren Maßnahmen, Lebensmittelverluste zu reduzieren, müssen die Handelsunternehmen immer eine Balance finden zwischen Wettbewerb, Kundenorientierung und Nachhaltigkeit.

Der BVLH begrüßt ebenfalls, dass alle Stufen der Lebensmittelkette bis hin zu den privaten Haushalten, aber auch Behörden und zivilgesellschaftliche Organisationen in die Erarbeitung und Umsetzung der Strategie einbezogen werden.

Die Lebensmittelwirtschaft in Deutschland sorgt für ein breites, qualitativ einwandfreies und sicheres Nahrungsmittelangebot. Der sorgsame Umgang mit dieser Vielfalt ist eine wichtige Voraussetzung, damit auch künftige Generationen davon profitieren.