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Sport

HDE-Konsumbarometer + Weihnachtsgeschäft

Die Abkühlung der Konjunktur und die Eintrübung der wirtschaftlichen Stimmung, die seit dem Frühjahr und besonders in der zweiten Jahreshälfte 2018 zu erkennen sind, zeigen sich auch im Verlauf des HDE-Konsumbarometers. Der Start ins nächste Jahr könnte für den privaten Konsum verhalten ausfallen.

Das HDE-Konsumbarometer sinkt im Dezember leicht. Die Anschaffungsneigung stabilisiert sich zwar auf einem höheren Niveau, die Konjunkturerwartungen bleiben allerdings auf Talfahrt. Für das anstehende Weihnachtsgeschäft dürfen die Händler aber weiterhin vorsichtig optimistisch sein. Die anhaltend hohe Kaufbereitschaft vor dem Hintergrund eines robusten Arbeitsmarktes deutet auf ein ordentliches Geschäft hin. Für die Monate nach dem Jahreswechsel ist allerdings der Konjunkturpessimismus ein relevanter Faktor. Zwar dürfte die gute Entwicklung am Arbeitsmarkt positive Effekte für die Verbraucherstimmung haben. Mit einer leichten Konsumdelle ist dennoch zu rechnen. Im Dezember weist das Barometer einen Wert von 100,12 Punkten auf. Im Vergleich zum Vormonat stellt dies einen leichten Rückgang um gut 0,5 Punkte dar. Die Anschaffungsneigung hat sich zwar auf einem höheren Niveau stabilisiert, die Talfahrt der Konjunkturerwartungen setzt sich allerdings fort.

Der Einzelhandel rechnet laut einer Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) in den Tagen vor dem 4. Advent mit der umsatzstärksten Woche des Weihnachtsgeschäfts. Bisher sehen allerdings viele Händler ihre Erwartungen an das Weihnachtsgeschäft eher enttäuscht. Die HDE-Prognose für das Weihnachtsgeschäft 2018 geht von einem Gesamtumsatz für November und Dezember von knapp über 100 Milliarden Euro aus. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von zwei Prozent. Dabei entfällt ein Prozent des Wachstums auf den stationären Handel, während der Umsatz im Online-Handel um knapp zehn Prozent zulegt. Eine vom HDE unterstützte Verbraucherumfrage des ifes-Instituts der FOM-Hochschule zeigt, dass die Deutschen in diesem Jahr pro Kopf rund 472 Euro für Geschenke ausgeben wollen.

vds-Super-Cup 2019

Ab Mitte Januar ist wieder Anmeldezeit für den vds-Super-Cup 2019 – seien Sie in der 34. Runde dabei und denken daran es kostet nichts, ist aber nicht umsonst! Weiter Infos zu Europas größten Schulungs- und Verkaufswettbewerb der Sportbranche erhalten Sie auf www.vds-sportfachhandel.de/vds-Super-Cup

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ISPO MUNICH 2019

Nur noch wenige Wochen bis zur ISPO Munich 2019! Für Aussteller und Fachbesucher hat die größte Sportmesse der Welt ab 2019 noch mehr zu bieten. Die 18 Messehallen sind in acht Segmente mit rund 200.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche unterteilt. Lassen Sie sich überraschen!

Sie möchten wissen, welche Aussteller und Marken auf der ISPO Munich 2019 vertreten sind? Mit dem Ausstellerverzeichnis verschaffen Sie sich einen Überblick über die wichtigsten Akteure aus der Sportwelt. Egal, ob Sie mit der Bahn oder dem Flugzeug anreisen, Sie erreichen die ISPO Munich einfach und bequem. Als Besucher der ISPO Munich profitieren Sie zudem von speziellen Angeboten von Lufthansa und Deutsche Bahn. Diese und weitere Infos finden Sie auf www.ispo.com

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DSV aktiv-Tipps

Neue Verordnung für PSA

Skihelm, Rückenprotektor und Skibrille minimieren das Risiko beim Skifahren. Als Bestandteile der sogenannten persönlichen Schutzausrüstung (PSA) unterliegen diese Ausrüstungsgegenstände der seit April geltenden neuen PSA-Verordnung. Bislang mussten nur die Hersteller garantieren, dass Skihelm, Rückenprotektor und Skibrille den Sicherheitsanforderungen entsprechen, nun werden auch Händler in die Verantwortung genommen. Das hat auch Konsequenzen für den Verbraucher. DSV aktiv erklärt, worauf Sie achten müssen. Die im April 2018 europaweit in Kraft getretene Verordnung für die persönliche Schutzausrüstung (PSA) gilt auch für Produkte wie Skihelme und Rückenprotektoren. Bislang mussten nur die Hersteller prüfen, ob ihre PSA-Produkte den Sicherheitsanforderungen entsprechen, nun werden auch Händler in die Verantwortung genommen. Sie müssen bei den gehandelten Produkten sicherstellen, dass sie geprüft wurden und dies auch über entsprechende Bescheinigungen belegen können. Der Händler muss sicherstellen, dass der Zustand der PSA bei der Übergabe an den Kunden den Sicherheitsstandards entspricht wie bei der Auslieferung durch den Hersteller. DSV aktiv rät den Händlern, persönliche Schutzausrüstung wie Helme und Protektoren grundsätzlich von Umtausch und Rückgabe auszuschließen. Denn da der Händler nicht weiß, wie das Produkt zwischen Kauf und Rückgabe behandelt wurde, kann er auch nicht garantieren, ob es beim Verkauf an den nächsten Kunden noch den Sicherheitsanforderungen entspricht. Der Kunde sollte also - auch im eigenen Interesse - Verständnis dafür haben. Um den Anforderungen der neuen PSA-Verordnung gerecht zu werden, müssen die Produkte mit der gültigen EN-Norm (Skihelme EN 1077, Rückenprotektoren EN 1621-2) zertifiziert sein und an den Kunden mit den zum Produkt gehörenden Gebrauchsanweisungen, Sicherheits- und Pflegehinweisen ausgeliefert werden. Aus gutem Grund: Denn auch Skihelme und Protektoren unterliegen einem Alterungsprozess. Hersteller von Schutzausrüstung weisen in den Sicherheitshinweisen explizit darauf hin, dass die Schutzfunktion der Ausrüstung nach spätestens acht Jahren erlischt. Deshalb: Nur Helme und Protektoren kaufen, bei denen das Herstellungsdatum klar ersichtlich ist. Dieses findet sich in der Regel an der Innenschale des Helms sowie, in Form von Hängeetiketten, in Gebrauchsanweisung, Sicherheits- und Pflegehinweisen. Beim Online-Kauf von Sicherheitsausrüstung wie Skihelm, Rückenprotektor & Co. ist Vorsicht geboten. DSV aktiv empfiehlt, persönliche Schutzausrüstung nur im Sportfachhandel zu kaufen. Denn zum einen ist für die Sicherheitsfunktion von Helmen und Protektoren auch die richtige Passform ausschlaggebend. Nur im Sportfachhandel helfen ausgebildete Fachkräfte, das für sie passende Modell zu finden. Zum anderen kann beim Kauf im Internet niemand garantieren, wie der Helm oder der Protektor vom Zusteller behandelt wurde.
Bei Leih-Helmen kann niemand garantieren, wie der Helm von anderen Leih-Kunden behandelt wurde - auch nicht der Verleiher. Deshalb rät DSV aktiv: Kaufen ist besser als leihen - schließlich heißt es ja "persönliche" Schutzausrüstung!


Skiausrüstung aus zweiter Hand

Gebraucht kaufen ist in! Warum also nicht auch für den Skiurlaub nach der Ausrüstung auf dem Gebrauchtmarkt schauen? Es macht Sinn, die Skiausrüstung der Kinder gebraucht zu kaufen. Doch Achtung: Die Laufflächen und der Belag müssen kratzer- und beschädigungsfrei sein! Bedenklich wird der Second-Hand-Kauf bei zu alten Modellen. Nach acht bis zehn Jahren kann der Weichmacher aus dem Kunststoffgehäuse der Bindung entweichen. Das kann zu einem Gehäusebruch während des Skifahrens führen. Der Gang zum Sportfachhandel für die Bindungseinstellung und den Skiservice ist nach einem Gebraucht-Kauf in jedem Fall unerlässlich. Ist die Ausrüstung erst ein bis zwei Jahre alt, ist ein Gebraucht-Kauf auch für Erwachsene kein Problem. Von älteren Modellen allerdings lieber die Finger lassen! Ein Erwachsener beansprucht die Ski deutlich mehr als ein Kind. Die Ausrüstung ermüdet schneller. Ein ausgezeichnetes Angebot vieler Sportfachhändler sind Kinderski-Tauschsysteme. Dabei kaufen Eltern für ihre Kinder ein neues Paar Ski und können die Ausrüstung dann gegen ein geringes Serviceentgelt bis zu drei Mal tauschen. Die Vorteile: Die Kinder fahren immer die passende Skilänge und die richtige Bindungseinstellung und profitieren von optimalem Material (gewachste Beläge und geschliffene Kanten). Für die weitere Ausrüstung gilt: Schutzausrüstung gebraucht kaufen? Klares nein! Aufgetragene Skischuhe für Kinder: ja. Für Jugendliche und Erwachsene: eher nein. Die Kunststoffschale ist dem Alterungs- und Abnutzungsprozess stark ausgesetzt. Was die Kleidung betrifft, können Skihose und -anorak ohne Probleme gebraucht gekauft werden.
Weitere Infos und mehr zu den DSV-Versicherungen unter www.ski-online.de

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Ausbildung E-Commerce-Kaufmann

Im neu geschaffenen Ausbildungsberuf Kauffrau/Kaufmann im E-Commerce wurden für das Ausbildungsjahr 2018/2019 knapp 1400 Verträge abgeschlossen. Das zeigt eine aktuelle Abfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter den Industrie- und Handelskammern in ganz Deutschland. Damit wurden die Erwartungen deutlich übertroffen, der HDE ging bislang von an die 1.000 Auszubildenden aus. „Die hohe Zahl an Vertragsabschlüssen übertrifft alle Prognosen. Das macht deutlich, wie groß der Bedarf der Unternehmen ist. Die Einführung des Ausbildungsberufs Kaufleute im E-Commerce ist eine Erfolgsgeschichte für den Handel“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Viele Verträge wurden auch noch nach dem Stichtag 30. September abgeschlossen. Teilweise wurden auch bereits geschlossene Ausbildungsverträge für andere Berufe auf den neuen und vermutlich für den Betrieb passgenaueren Ausbildungsberuf umgeschrieben. Die Zukunft des neuen Berufs ist positiv: Das Interesse an dem neuen Beruf wächst stetig. Der Kaufmann im E-Commerce könnte schon in wenigen Jahren zu den Top-20- Ausbildungsberufen zählen. An der Einführung des neuen Berufs war der HDE federführend beteiligt und hat ihn bundesweit in über 90 Informationsveranstaltungen interessierten Unternehmensvertretern, Lehrkräften und Berufsberatern vorgestellt. In dem neugeschaffenen Kaufmann im E-Commerce sieht der HDE das Potenzial, viele neue Nachwuchskräfte für den Einzelhandel zu begeistern. Denn der Kaufmann im E-Commerce ist ein moderner und digitaler Beruf. Die Digitalisierung im Einzelhandel stellt neue Anforderungen an das Personal. Mit dem Kaufmann im E-Commerce werden die Auszubildenden systematisch für eine Karriere im Online-Handel qualifiziert. Mehr Informationen zum Ausbildungsberuf E-Commerce-Kaufmann/-frau unter www.einzelhandel.de/ecommercekaufmann

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Sport-Highlights der nächsten Wochen

21.-22.12.         Ski alpin: WC Herren in Courchevel, Frankreich

28.-29.12.         Ski alpin: WC Damen in Bormio, Italien

29.12.              Biathlon: Biathlon auf Schalke

30.12.              Skispringen: Start der Vierschanzen-Tournee, Oberstdorf

01.01.‘19          Skispringen: Neujahrsspringen, Garmisch-Partenkirchen

10.-13.01.         Biathlon: Weltcup in Oberhof