Ladendiebstahl

Millionenschaden Ladendiebstahl

Zu viele Verfahren werden weiterhin eingestellt

Das größte Problem beim Thema Ladendiebstahl für den Einzelhandel bleibt jedoch auch nach der Einstellung der Bagatellgrenze von 25 Euro durch Baden-Württembergs Justizminister Guido Wolf bestehen: die Einstellung zu vieler Verfahren. Die im Südwesten laut polizeilicher Kriminalstatistik zurückgegangene Zahl der Ladendiebstähle sei nur ein Erfolg auf dem Papier, sagt die Hauptgeschäftsführerin des Handelsverbands Baden-Württemberg, Sabine Hagmann.

„In der Realität beobachten wir etwas anderes: Dass die Händler viele Diebstähle gar nicht mehr zur Anzeige bringen, weil es zu viel Bürokratie verursacht und aus Sicht der Händler meist nichts bringt.“

Mit großer Sorge beobachtet der Handelsverband Baden-Württemberg zudem, dass Fälle der organisierten Kriminalität weiterhin zunehmen.

„Neben den finanziellen Folgen stellen diese Form der Eigentumsdelikte vor allem ein großes Gefährdungspotential für die Mitarbeiter im Einzelhandel dar“, so Hagmann weiter.

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Der Handelsverband Baden-Württemberg fordert den Gesetzgeber daher auf, den Strafrahmen für Diebstahl mit Waffen/Bandendiebstahl zu erweitern, sodass eine Bewährungsstrafe nicht in Frage kommt.

Wenn Sie weitere Infos und Tipps für die Bekämpfung von Ladendiebstahl benötigen, wenden Sie sich bitte direkt an den Handelsverband Baden-Württemberg unter der Telefonnummer 0711 64864 - 0 oder per E-Mail an info@hv-bw.de. Für Mitglieder des Handelsverbands Baden-Württemberg ist dieser Beratungs-Service kostenlos. Seminare, Workshops und sonstige Infos zum Thema Ladendiebstahl finden Sie auch auf www.handel-scout.de.