Fahrverbote

Masterplan statt Fahrverbote

Ausnahmeregelungen von Händlern gefordert

Ausnahmeregelungen von möglichen Fahrverboten für den innerstädtischen Einzelhandel bejaht die Mehrheit der Befragten. Viele sprechen sich dafür aus, dass Lieferverkehr, Anlieferung von Waren und Handwerker-Fahrten weiterhin erlaubt sein dürfen.

„Jedes Fahrverbot fördert die Umsätze von großen Online-Händlern wie Amazon“, sagt ein Händler, „die Zustelldienste werden mit ihren Transportern die Umwelt mehr belasten als die Fahrverbote für den privaten Verkehr.“ Zudem sei der öffentliche Nahverkehr in Spitzenzeiten „total“ überlastet.

„Durch ein mögliches Fahrverbot in den Innenstädten werden große Online-Händler wie Amazon bevorteilt“, betont Hermann Hutter, Präsident des Handelsverbands Baden-Württemberg. Das  Fahrverbot unterstütze damit eindeutig „die falschen“, so Hutter. Es dürfe zu keiner Wettbewerbsverzerrung zulasten des stationären Einzelhandels kommen.

 Einen Masterplan zur Mobilität der Zukunft fordert der Handelsverband Baden-Württemberg selbst. „Dieser Masterplan muss, jenseits ideologischer Ansätze ein Zukunftskonzept darstellen, das alle Interessen bedient“, sagt Sabine Hagmann, Hauptgeschäftsführerin des Verbands. Außerdem müsse in diesem Zug auch der öffentliche Nahverkehr weiter ausgebaut werden.

Wenn Sie weitere Infos und Tipps zum Thema Ladendiebstahl im Einzelhandel benötigen, wenden Sie sich bitte direkt an den Handelsverband Baden-Württemberg unter der Telefonnummer 0711 64864 - 0 oder per E-Mail an info@hv-bw.de. Für Mitglieder des Handelsverbands Baden-Württemberg ist dieser Beratungs-Service kostenlos. Seminare, Workshops und sonstige Infos zum Thema Ladendiebstahl finden Sie auch auf www.handel-scout.de.