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Handelsverband skeptisch zu Einführung eines kostenlosen Nahverkehrs

15. Februar 2018

Die Bundesregierung erwägt die Einführung eines kostenlosen Nahverkehrs – im Kampf gegen schlechte Luft in deutschen Städten. Dies soll auch helfen, Fahrverbote zu verhindern, etwa für ältere Dieselfahrzeuge. „Der Handelsverband Baden-Württemberg begrüßt alle Anstrengungen – auch auf politischer Ebene –, die ein Fahrverbot in deutschen Innenstädten vermeiden. Denn der stationäre Handel ist auf automobilen Verkehr angewiesen, auch in den Innenstädten“, sagt die Hauptgeschäftsführerin Sabine Hagmann.

Skeptisch zeigt sich Hagmann jedoch zu der Idee eines kostenlosen deutschlandweiten Nahverkehrs. „Wenn man eine kostenlose Beförderung im ÖPNV verspricht, muss zum einen vorab geklärt werden, wer das finanziert.“ Außerdem ziehe ein kostenloser Nahverkehr zwangsläufig mehr Fahrgäste an. Dies würde bedeuten: Mehr Fahrzeuge und bessere Infrastruktur für den ÖPNV. Dies fordert der Handelsverband BW seit vielen Jahren von der Politik. . Dennoch geschah in dieser Hinsicht sehr wenig in den letzten Jahren. Daher ist das in vielen Städten weiterhin das große Problem. Und zuletzt bleibt die Frage, ob der Einzelhandelskunde seine Einkäufe mit der Bahn bequem nach Hause befördern kann und will. Nach unseren Erkenntnissen nicht. Daher müsste an der Stelle auch noch über einen zusätzlichen kostenlosen Einkaufstransport nachgedacht werden. Wer soll das alles finanzieren?“ , so Hagmann. „Uns zeigt dieser Vorstoß: Auch der Bundesregierung fehlt ein Masterplan, wie die Mobilität der Zukunft aussieht.“

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